Am Mittwoch, 23.9. um 8 Uhr machte sich der Geo-LK der J2 auf den Weg in Richtung Garmisch-Partenkirchen. Trotz einer langen und herausfordernden Hinfahrt kam der Geo-LK gut gelaunt in der Jugendherberge in Garmisch an, sodass man direkt noch nachmittags den Ort erkunden konnte, wobei die SuS die Exkursionsleitung bei der Stadtführung übernommen haben.
Der darauffolgende Tag begann in den frühen Morgenstunden und hatte das Zugspitzeplatt als Ziel, welches mit der Zahnradbahn erreicht wurde. Auf der Zugspitze erhielt der Kurs eine professionelle Bergführung. Ausgestattet mit Grödel und Wanderstöcken ging es dann über denn Schneeferner-Gletscher, wo der starke Gletscherrückgang selbst beobachtet werden konnte. Zurück ins Tal ging es dann mit der Seilbahn, die die Besonderheit hat, dass es nur einen Stützpfeiler gibt obwohl über 1900 Höhenmeter bewältigt werden. Dabei hängen über 3000m Seil frei ohne eine weitere Stütze.
Am Donnerstag machte sich der Geo-LK bei herrlichem Sonnenschein auf in Richtung Eibsee, wo die Schüler und Schülerinnen die Exkursionsleitung wieder übernahmen. Es gab eine kurze Einführung zur Entstehung und Besonderheit des Eibsees, aber auch zur heutigen Nutzung und den Einfluss des Overtourism auf das Gebiet. Jährlich strömen bis zu 700.000 Menschen an den Eibsee, was das Naturgebiet erheblich beeinflusst und das Ökosystem stört. Nachdem der Kurs eine ausgiebige Mittagspause am kristallklaren Wasser genossen hat, ging es zu Fuß einmal um den gesamten See, immer mit dem Ziel im Anschluss eine Runde mit dem Tretboot auf dem Eibsee zu drehen.
Samstag war dann schon der letzte Tag und bevor es in Richtung Stuttgart ging, hat der Geo-LK die Partnachklamm erkundet. Auch hier haben wieder zwei Gruppen die Exkursionsleitung übernommen und durch die Klamm geführt. Dabei beeindruckt die Klamm mit ihren bis zu 80m hohen, steilen Felswänden, zwischen denen sich die Partnach ihren Weg bahnt. An diesem Ort wird eindrucksvoll sichtbar, wie die Kraft der fluvialen Erosion die Landschaft formt. Nachdem nun die letzten Stunden bei sonnigem Wetter in Garmisch verbracht wurden, ging es am Nachmittag mit dem Zug zurück in Richtung Stuttgart, wo schließlich alle wieder wohlbehalten ankamen.
Text und Bilder: Fr. Diez










